Neue Konzernstruktur

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Im September 2009 hat der Aufsichtsrat der Muttergesellschaft voestalpine AG eine umfassende Neustrukturierung der Division Edelstahl (BÖHLER-UDDEHOLM Gruppe) beschlossen. Damit wird eine deutlich stärkere Fokussierung von BÖHLER-UDDEHOLM auf sein Kerngeschäft als hochspezialisierter weltweiter Nischenanbieter von Edelstahl angestrebt.

In den vergangenen Jahren setzte sich die BÖHLER-UDDEHOLM Gruppe aus den vier Geschäftsbereichen High Performance Metals, Welding Consumables, Precision Strip und Special Forgings zusammen. Diese vier Geschäftsbereiche unter Führung der BÖHLER-UDDEHOLM AG umfassten in Summe rund 190 Einzelgesellschaften für Produktion und Vertrieb.

Mit Wirkung von 1. April 2010 wurden die Geschäftsbereiche High Performance Metals und Special Forgings sowie die Buderus Edelstahl Band GmbH unter der BÖHLER-UDDEHOLM AG als Führungsgesellschaft zusammengefasst und bildet nun die Division Edelstahl „neu“ im voestalpine Konzern. Die beiden anderen BÖHLER-UDDEHOLM Geschäftsbereiche wurden im voestalpine-Konzern neu zugeordnet.

So wurde der Geschäftsbereich Welding Consumables ein Teil der voestalpine-Division Bahnsysteme, da die Schweißzusatzwerkstoffe das Produktportfolio dieser Division gut ergänzen. Der Geschäftsbereich Precision Strip – mit Ausnahme der Buderus Edelstahl Band GmbH – wurde in die voestalpine-Division Profilform eingegliedert. Auch diese beiden organisatorischen Veränderungen traten mit 1. April 2010 in Kraft.

Die BÖHLER-UDDEHOLM Gruppe besteht nun aus dem Geschäftsbereich High Performance Metals – unterteilt in die beiden Verantwortungsbereiche Produktion und Vertrieb – sowie dem Geschäftsbereich Special Forgings.

BÖHLER-UDDEHOLM „neu“ entspricht somit knapp 80 % des Umsatzes der bisherigen Gruppe. Ziel der Neustrukturierung ist eine nachhaltige Erhöhung von Produktivität und Effizienz sowie eine stärkere Konzentration auf ausgewählte Kernbereiche.