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Privatisierung von Böhler-Uddeholm




Ablauf der Privatisierung von BÖHLER-UDDEHOLM im Rückblick:

1993:
Im November beschließt die österreichische Bundesregierung die Privatisierung von verstaatlichten Unternehmen aus dem Besitz der Österreichischen Industrieholding AG (ÖIAG), darunter auch BÖHLER-UDDEHOLM.

1995:
BÖHLER-UDDEHOLM begibt durch eine Kapitalerhöhung im Zuge der Börseeinführung 3.000.000 Stück neue Aktien (Initial Public Offering). Die ÖIAG zieht bei dieser Kapitalerhöhung nicht mit; ihr Anteil an BÖHLER-UDDEHOLM wird dadurch von 100% auf 72,7% verwässert. Das angebotene Aktienvolumen ist 1,7-fach überzeichnet. Die BÖHLER-UDDEHOLM Aktie notiert erstmals am 10. April 1995 an der Wiener Börse.

1996:
Im März verkauft die ÖIAG 5.250.000 Stück BÖHLER-UDDEHOLM Aktien über die Börse. Das Aktienangebot ist 3,5-fach überzeichnet. Durch dieses Secondary Public Offering reduziert sich der Anteil der ÖIAG an der BÖHLER-UDDEHOLM AG auf 25% (75% gelangen in den Streubesitz). BÖHLER-UDDEHOLM wird dadurch mehrheitlich privatisiert.

2003:
In einem neuerlichen Secondary Public Offering im November verkauft die ÖIAG ihre restlichen 2.750.000 Stück Aktien an BÖHLER-UDDEHOLM über die Börse. Das angebotene Aktienvolumen ist knapp 4-fach überzeichnet. Damit sind 100% der BÖHLER-UDDEHOLM AG in privaten Händen. Exakt 10 Jahre nach dem ersten Beschluss der österreichischen Bundesregierung ist BÖHLER-UDDEHOLM vollständig privatisiert.



Ein Unternehmen des voestalpine-Konzerns